Hakone

Hakone ist der Ort der wohl am meisten von Touristen besucht wird. Hakone bietet nämlich einen einzigartigen Blick auf den Mount Fuji. Falls man den Berg sieht ohne eine Wolke, hat man gemäss den Legenden sein Leben lang Glück. Die Fahrt von Tokio (Shimokitazawa) nach Hakone war mehr als abwechslungsreich. Ich habe in meinem Leben noch nie soviele Züge bestiegen wie an diesem Tag. Bis wir in Hakone ankamen, waren wir schon fünf mal ungestiegen und trafen nach 2.5h endlich Mineko. Eine Freundin unter Anderem meines Vaters. Sie lernten sich vor sieben Jahren in London kennen, ich habe Mineko aber auch schon getroffen. Wir begrüssten uns und schon ging es auf den nächsten Zug. Dann gingen wir gemeinsam essen und setzten danach unseren Weg in einer Drahtseilbahn weiter. Kurz darauf erreichten wir die Station, wo wir auf die Seilbahn umstiegen. Oben angekommen, erwartete uns bereits der Schwefelgeruch des vulkanischen Kraters O-Waku-Dani. An einer warmen Quelle konnte man sich die Hände waschen. Alle Anderen Wege waren leider geschlossen. Wir setzten unseren Weg mit der Drahtseilbahn weiter in Richtung See Ashino. Dort […]

Tokyo

Konnichiwa! Dann mal los nach Tokyo auf der Insel Honshū. 9,6 Millionen Einwohner. Die Stadt in der alle zwar fünf Wochen Ferien haben, aber nur vier Tage davon nehmen. In der ausgefallene Outfits normal sind und Ramsch an jeder Strassenecke verkauft und gekauft wird. Die Stadt in der man unglaublich lecker essen kann und einem niemals langweilig wird. Die Stadt die immer wieder in den Medien erwähnt wird. Hier gibt es nichts, dass es nicht gibt. Ausser vielleicht Tamagotchi – die kamen zwar aus Japan, waren hier aber extrem selten da alles in den Westen exportiert wurde. Unser Hotel: Das Hotel Villa Fontaine. Mittendrin in Tokio, ohne Fenster dafür mit Frühstück. 

Japan kurz und knapp

Japan kurz und knapp Der Japan Rail Pass ist nur ausserhalb von Japan erhältlich. Trinkgeld geben ist unüblich. Viele Japaner sieht man mit Augentropfen-Fläschchen, ich denke es kommt daher, dass die meisten überarbeitet sind. Weihnachten feiern Japaner im KFC mit der ganzen Familie und einem Hühnchen! (kein Witz!) Dankeschön mit vielen, vielen Verbeugungen ist normal. Ein Zugbegleiter verneigt sich bevor er den Zug betritt. Wifi ist nicht überall frei verfügbar. Es gibt keine öffentlichen Abfallkübel. Nirgends in ganz Japan! Man nimmt seinen eigenen Abfall wieder mit nach Hause. Darum sei Japan so sauber, sagen sie. Taxifahrer tragen weisse Handschuhe. Einkaufsläden heissen Lawson oder 7/11. Die haben auch immer einen Bankomat und sind 24h geöffnet. Omamori sind Glücksbringer. Omamori (eigentlich O-mamori, von „mamori“ = Schutzzeichen oder Talisman). Die Wirkung hält maximal einem Jahr. Es gibt in jedem Restaurant immer gratis Wasser! (oder Grüntee) Bevor man einen Bus besteigt hat es links oder rechts einen Automaten, wo man ein Zettel ziehen muss. Da drauf steht die Nummer der Haltestelle in der man eingestiegen ist. Bevor man einen Schrein betritt, füllt man die […]

Nara

Nara, Naramachi, Nara Park, Kasuga-Taisha Schrein, Todai-ji Tempel Heute wollten wir es gemütlich angehen. Auch der Tag soll entspannend sein. Na dann auf nach Nara sagten wir uns, ein wenig ins Grüne. Nara liegt östlich von Osaka und ist Präfäkturhauptstadt der gleichnamigen Provinz. Auch schon in der Vergangenheit, genauer 710 – 784, nahm Nara eine Zeit lang eine wichtige, nämlich, jene Rolle der Landeshauptstadt ein. Viele historische Bauten und Tempel zeugen aus dieser Zeit. Zwei dieser namhaften religiösen Stätten liegen im Narapark, eine 4x2km grosse Grünfläche im Osten der Stadt. Dieser Park beheimatet den Botanischen Garten und auch ca. 1200 Sikahirsche. Da extrem viele Besucher sich das Jahr über in den Park begeben werden den Tieren jeweils sonntags im Oktober die Geweihe geschnitten. Wie schon auf Miyajima Island sind diese Tiere alles andere als Menschenscheu, da sie so ziemlich von allen Besuchern, mit vor Ort erhältlichem Futter, gefüttert werden!

Osaka

In Osaka schliefen wir im Hostel Kamon. Wir fühlten uns sehr wohl in unserem neuen Zimmer resp. Appartment und wollten uns vorallem einwenig von Kyoto erholen. Wir haben dort jeden Tag etwas erlebt und angesehen und brauchten wiedereinmal einwenig Ruhe. So gönnten wir uns zwei Tage Auszeit, schauten einpaar Filme (Giardians of Galaxy 2, King Arthur (2016), Death Note, The Shallows) und bereiteten uns ausserdem auf unseren letzten Stop in Japan vor: Tokio. Viel von Osaka haben wir nicht gesehen, muss man ja aber auch nicht immer.

Kyoto

Na dann mal los zum scheinbar absoluten Highlight jeder Japan Reise! Kyoto war einst Japan’s Hauptstadt und der Sitz des Kaisers vom 8. bis ins 19. Jahrhundert. Dank der Verschonung während den Bombenangiffen Ende des zweiten Weltkrieges ist die Stadt und ihre Umgebung eine wahre Schatzkiste an Sehenswürdigkeiten und auch in Sachen Essen und traditionelle japanische Lebensweise ein must-do.

Hiroshima, Sandankyo, Insel Miyajima

Wir trafen in Hiroshima ein und bezogen unser neues Zuhause im K’s Backpackers. Hier wohnen wir nun die nächsten vier Nächte und zwar original Japanisch mit Futonbetten und Tatamimatten. Christof’s Kollegin Mariko arbeitet in dem Backpacker Hostel. Wir machten am nächsten Tag zu einer Wanderung in die Berge ab. Doch zuerst bestiegen wir einen kleinen Wald-Hügel (Hijiyama Park), auf dem das Hiroshima City Museum of Contemporary Art steht sowie die Hiroshima City Manga Library. Dort wühlten wir eine Stunde lang Manga Comics durch und verloren uns in der Zeit. Dann kam uns auf dem Weg ein Restaurant sehr sympatisch vor und wir gingen hinein. Wir bestellten beim Koch, der kein Wort Englisch konnte, 15 Spiesse und Reis. Er freute sich sehr, dass wir bei ihm im Restaurant waren und redete immerwieder mit uns. So sprach er einfach japanisch und wir antworteten ihm, was wir dachten, könnte er gefragt haben. Das war sehr lustig. Am Schluss spendierte er uns noch ein Glässchen Reis-Sochu. Die Spiesse waren speziell, teils wussten wir gar nicht, was wir da assen, erst später haben wir gegooglet […]

Beppu

So spontan wie wir uns für Beppu entschieden haben, so unvorbereitet kamen wir dort an. Was gibt es hier eigentlich zu sehen? 🙂 Am Bahnhof ruft die Dame durch den Lautsprecher: Beppuuuuuuuuuuuu Beppuuuuuuuuuu Beppuuuuuuuu. Unser AirBnB Zimmer (Beppu Cozy) befand sich im Einkaufsviertel und vorbei an einer roten, riesigen Maske mit einer noch grösseren Nase (dem Fabelwesen Tengu).

Kagoshima (Kyushu), aktiver Vulkan Sakurajima

Japan Rail Pass, Shinkansen Im Juni bestellten wir über unsere Reiseagentur (STA Travel) zwei Japan Rail Pässe. Da mein Cousin Patrik und seine Frau Carmen bereits einmal in Japan waren, wusste ich, dass man die Pässe nur ausserhalb von Japan erhält. Mein Eltern holten die Pässe dann bei der Agentur ab und sendeten sie zu unserem Freund Min nach Korea. So warteten die Pässe bereits auf uns, als wir nach Korea kamen. In Japan lösten wir sie dann am Ticketschalter ein. Wir sind jetzt 21 Tage lang berechtigt mit allen Zügen der JR Gruppe zu fahren. Coole Sache! Die erste Fahrt im Shinkansen dauerte gerade einmal 1h 20min. Von Fukuoka fuhren wir nach Kagoshima. Mit Hochgeschwindigkeit gings diagonal einmal über die Insel Kyushu. Dort sind wir die nächsten drei Tage und Nächte im Hotel Gran Cerezo. Mal schauen, was wir hier alles so unternehmen…

Fukuoka (Kyushu), Taifun Talim

Nun geht für uns unsere Zeit in Südkorea zu Ende. Wir haben uns vor unserem Jeju Trip bereits ein Fährenticket nach Fukuoka gelöst. Die letzten zwei Nächte in Busan verbrachten wir wieder im O’Happy Hotel in gewohnter Umgebung. Wir fühlten uns wohl und willkommen in diesem „ehemaligen“ Stunden-Motel. Wir durften die Waschmaschine kostenlos nutzen und den, von irgendjemanden liegengelassenen, englischen Korea-Reiseführer mit nach Jeju-do nehmen, sowie auch den Grossteil unseres Gepäcks für den Inseltrip zwischenlagern. Morgens um halb acht an unserem Reisetag, bei meinem Frühstückskaffee in der „Lobby“, wies mich der freundliche Manager des Hotels darauf hin, dass ein Taifun auf dem Weg zur Japansee sei, welche wir ja heute überqueren wollten. Er setzte alles daran herauszufinden, ob denn die Fähren noch fahren würden oder, wegen der Warnung schon abgesagt sind. Herausgefunden hat er, dass alle Autofährenbetriebe bereits eingestellt worden seien, doch die Passagierschiffe noch auf ‚hold‘ sind und vorzu geschaut und neu bewertet wird. Ja heieiei…das sind Nachrichten..!! Damit haben wir nun gar nicht gerechnet obwohl wir im Vorfeld unserer Reise darüber gelesen haben, dass September/Oktober sehr wohl Taifunzeit […]

Südkorea kurz und knapp

Jede Stadt, jede U-Bahn, ja sogar fast jeder Kiosk bietet Free WiFi an. Südkorea gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Vor Diebstahl oder gar Überfällen braucht man sich nicht zu fürchten. Niemand erwartet ein Trinkgeld. Die meisten koreanischen Restaurants haben einen Rufknopf am Tisch um den Kellner zu rufen. Die Rechnung befindet sich direkt am Tisch, man muss also nie den Kellner rufen, wenn man bezahlen möchte. Die Bezahlung erfolgt dann an der Kasse neben dem Eingang.

Jeju, Jejudo Island

Jeju? Was ist das? Fast niemand in Europa kennt die wundervolle Vulkaninsel Südwestlich vom Südkorea. Dabei ist sie in den Sommerferien das Lieblingsziel vieler Chinesen und Koreaner und die grösste Insel von Korea. Das Hawaii Südkoreas wird es auch genannt. Jeju gehört zu den ’new 7 wonders of nature‘ und ist 90% mit Basalt bedeckt. Dass es hier 74 (!) verschiedene Spinnenarten gibt und 873 Arten Insekten aber nur 77 Arten Säugetiere lasse ich jetzt mal als Zwischeninfo einfach so wirken. Auch der höchste Berg in ganz Südkorea befindet sich auf dieser Insel, der Mt. Hallasan (1950 m über Meer). Wenn man sich Zeit nimmt, kann man die ganze Insel umwandern (jejuolle.org). Manchmal gibts sogar ein Wanderfestival, wo man gemeinsam zwei oder drei Strecken läuft. Tolle Sache finden wir! Und Jeju trumpft mit ein paar UNESCO Auszeichnungen: UNESCO Biosphere Reserve (2002), UNESCO Natural Heritage Site (2007), UNESCO Global Geopark Network(2010) und UNESCO Intangible Cultural Heritage (2016). Man könnte noch soviel mehr über Jeju schreiben und erzählen, aber beginnen wir doch erstmal mit unserem Abenteuer…

Gyeongju

Gyeongju Am Nachmittag kamen wir in Gyeongju an. Kurz darauf liefen wir bereits wieder los Richtung Noseori Tumulus. Diverse Gräber aus der alten Zeit die wie kleine Hügel aussehen. Danach weiter zum Cheongseongdae Turm. Die älteste Sternwarte Asiens. Dann hinein in das riesige Blumenlabyrinth. Hinauf zum Mondsichelberg Inwangdong. Zurück ging es über das traditionelle Village und dem Night Market. Als es anfing zu regnen, machten wir uns au den Weg in ein Koreanische Restaurant. Hier bestellten wir das Korean BBQ, nach fast 16000 Schrittten ist das absolut ok. Es kam soviel leckeres Essen, wir lieben es! Am nächsten Tag standen wir bereits um acht Uhr auf, gingen frühstücken und planten bis Nachmittags unsere weitere Route.

Cheongju

Cheongju Eigentlich war unser Plan nach Andong zu fahren um dort das alte Dorf zu besuchen. Aber wir änderten den Plan, wir wollten direkt nach Gyeongju, so konnten wir zwei Tage sparen, die wir dafür länger auf Jeju verbringen können. Doch das Schicksal wollte es anders 🙂 Hyun Mi die Frau meines Cousins schrieb mir nämlich just in dem Moment, dass sie mit den zwei Kindern in Südkorea ist, als wir gerade das Hotel in Gyeongju buchen wollten. Sie sei in Cheongju. Warum eigentlich nicht, dachten wir uns änderten kurzerhand unsere Route 🙂

Gangneung

Gangneung Min organisierte uns die Weiterreise nach Gangneung. Er sei besorgt uns ziehen zu lassen, weil je mehr man ins Landesinnere fährt desto weniger Menschen sprechen englisch. So ging es für uns jetzt also wieder weiter. Es tat gut zuvor einpaar Tage am gleichen Ort zu verweilen und Seoul ist so gross, da gibt es immer etwas zu sehen und erleben. Im Expressbus fuhren wir durch schöne Wälder. Alles entweder auf Brücken oder im Tunnel – absolut gerade aus, kein Rank, keine Kurve, weder hoch noch runter. Das sah in Neuseeland anders aus, da ging es immer kurvenreich hoch und runter. Die Strassen sind zweispurig schön ausgebaut und im Eiltempo gehts quer durch Südkorea.