Die glücksbringenden Souveniers aus Japan

Die winkende Katze: Maneki Neko

Es heisst, gibt man einer solchen Katze Zuflucht in einem Tempel, einem Haus, einem Geschäft oder einem Restaurant, wird ihr Retter mit viel Glück belohnt. Winkt die linke Pfote bringt Kundschaft, die rechte belohnt mit Glück und Geld. Hier kaufen.

Daruma

Daruma Puppen sind ein Symbol für Ausdauer, Beharrlichkeit und Glück. Es heisst, sie hat die Form von Mönch Bodhidharma, der den Zen-Buddhismus nach China und Japan brachte. Daruma-Figuren werden ohne Augen verkauft. Das erste Auge malt man auf, wenn man seinen Wunsch äussert. Dann stellt man die Figur gut sichtbar zuhause auf. Ist das Ziel erreicht, wird das zweite Auge aufgemalt und die Figur symbolisch im Tempel verbrannt. Sie verkörpert das berühmte japanischen Sprichwort: Falle siebenmal hin, stehe achtmal auf. Somit macht er Mut, sich in jeder Situation wieder aufzurichten. Oft wird er in buddhistischen Tempeln verkauft. Auf den Darumafiguren stehen die japanischen Schriftzeichen Glück oder Erfolg. Hier kaufen.

Kokeshi

Die aus Holz und von Hand gefertigten Spielzeug-Figuren, haben eine schlichte Form ohne Gliedmassen. Der Ursprung der Kokeshi liegt in der Edo-Zeit (1603-1868), damals fertigten Holzarbeiter diese Figuren als Talismane für Fruchtbarkeit und eine reiche Ernte an. Eine traditionelle Kokeshi-Puppe besteht aus einem simplen zylindrischen Körper aus Holz auf dem sich ein ebenfalls hölzerner, runder Kopf befindet. Dargestellt werden ausschließlich Frauen oder Mädchen. Hier kaufen.

Omamori

Ein Omamori (eigentlich O-mamori, von „mamori“ = Schutzzeichen oder Talisman) sind kleine Stoffbeutel, die mit diversen Mustern bestickt werden. Sie sind mit einem Papierstreifen gefüllt, den sogenannten Ofuda. Diese sind mit schützenden Schriftzeichen versehen und verlieren ihre Wirkung nach spätestens einem Jahr oder zur Jahreswende am Neujahrstag. Welche Schriftzeichen im Omamori enthalten sind, wirst du nie erfahren, denn man darf ein Omamori niemals öffnen. Ein „abgelaufenes“ Omamori sollte in einem Schrein oder Tempel dann als Opfergabe verbrannt werden.

Inu Hariko

Inu Hariko (犬張子) sind japanische Glücksbringer in der Form eines Hundes. Sie gelten als Beschützer der Kinder und Talisman für werdende Mütter. So sollen sie für eine sichere Geburt sorgen. Mehr dazu hier.

Fukurō

Fukurō (フクロウ) stehen vor allem für Glück und wirken gegen Schwierigkeiten. Ausserdem sind sie ein Symbol für Weisheit, Wissenschaft und Kunst. Ein beliebter Glücksbringer ist die Eule übrigens wegen ihres glücksverheißenden Namens! Fukurō bedeutet übersetzt in etwa so viel wie „Das Glück kommt“. Dabei steht fuku (福) für Glück und ku(来) für kommen. Mehr dazu hier.

Teru Teru Bōzu

Teru Teru Bōzu (照る照る坊主 oder auch てるてる坊主) werden in Japan kleine Schönwetterpüppchen aus Stoff oder Papier genannt. Die weissen „Geister“ werden ans Fenster gehangen und sollen schönes Wetter für den nächsten Tag bringen. Einem Brauch zufolge, werden dem Teru Teru Bōzu bei schönem Wetter dann kleine Augen ins Gesicht gemalt. Zum Dank werden sie mit etwas Sake begossen, anschliessend lässt man sie im Wasser forttreiben. Wer lieber Regen haben möchte, hängt die Puppe einfach mit dem Kopf nach unten auf.

uso bird

Uso Vögel

Das ist ein Wortspiel mit uso (鷽), einem Vogel, und uso(嘘), der Lüge. Man hofft durch das Austauschen von hölzernen Uso-Vögeln, Lügen des letzten Jahres mögen sich doch noch in etwas Gutes verwandeln.

Ema

Ema (絵馬) sind kleine, einseitig bemalte Holztäfelchen mit unterschiedlichen vorgedruckten Bildern, die man bei fast jedem Tempel oder Schrein kaufen kann. Die leere Seite wird mit persönlichen Wünschen beschrieben und an einer dafür vorgesehenen Stelle beim Tempel/Schrein oder zuhause an einem gut sichtbaren Ort aufgehängt.

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