Vietnam kurz und knapp

  • Jeder Vietnamese besitzt ein Motorrad. Zu Fuss sieht man eigentlich nur Touristen.
  • Toilettenpapier hat keine Kartonrolle in der Mitte und gehört nicht in die Schüssel sondern in den Abfalleimer.
  • für Europäer ist die vietnamesische Sprache sehr schwierig zum aussprechen (oder gar nicht erst möglich). Nur schon der Buchstabe A hat 6 verschiedene Tonarten/Schreibweisen!
  • Strassenkaffees sind oft auch mit Hängematten ausgestattet.
  • Kaffee trinkt man meistens kalt mit Eiswürfeln. Wenn man mag mit Kondensmilch oder frischer Milch.

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Hanoi

Den ersten Tag in der Grossstadt gehen wir gemächlich an. Erstmal über Hanoi lesen: Was muss man denn hier so sehen? Wo muss man was unbedingt und wo essen? Was sind die Insidertipps?

Hoan-Kiem See, Altstadt

Der erste Halt ist der bekannte Hoan-Kiem See. Überquert man die Brücke zur Jade-Insel Ngoc Son, erreicht man den im 19. Jh. erbauten Tempel (Đền Ngọc Sơn). Hier befindet sich ein Schrein, der General Tran Hung Dao gewidmet ist (Nationalheld) und die bekannte, präparierte Riesenweichschildkröte aus dem Jahre 1968, die 2.10 m lang und 250 kg schwer ist und aus dem See stammen soll. Auf uns wirkte die Schildkröte nicht wirklich echt, aber man kann sich natürlich täuschen. Hauptsache ist, dass die Vietnamesen daran glauben. Am Südwestende des Sees liegt Thap Rua, der Schildkrötenturm auf einer kleinen Insel. Danach durchquerten wir einpaar der 36 Gassen. Dabei fällt klar auf: Heisst die Strasse: Schuhstrasse, werden dort nacheinander nur Schuhe verkauft. Je nachdem, was du also gerade benötigst, gehst du in die entsprechende Strasse. Weiterlesen

Shopping und Restaurants in Hanoi

Shopping

Natürlich kann man überall was kaufen in Vietnam…  an jeder Ecke findet man Schuhe, Rucksäcke, Essen, Klappkarten, Stempel und und und… Hier einfach eine kleine aber feine Auswahl meiner Lieblingsläden 😉

Cityowls Hanoi
Ein wunderschöner Laden in dem man ganz bestimmt das eine oder andere Geschenk für die Liebsten zuhause findet! Etwas ausserhalb vom Zentrum.
http://facebook.com/CityOwlsHanoi

Minoso
Hier kriegt man zwar fast nur ‚Gugus‘ resp. Dinge die man eigentlich gar nicht wirklich braucht aber manchmal liebe ich das halt einfach! Hier hab ich mir dann doch ein neues Kabel fürs Iphone gekauft, zwei Adress-Anhänger für unsere Koffer und ein kleines aber feines Parfüm (mit Steinbock Design). I love it! http://www.minisovietnam.vn

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Cat Ba, Halong Bucht

Wir gingen also mit Roxanne und Eric zu einem Touranbieter. Erst wollten wir mit Catbaventures gehen, weil wir in einen Blog gelesen haben, dass die Tour super ist. Sie hatten aber leider keine Tour mehr frei. So fiel unsere Wahl auf Cat Ba Local, coole Webseite und Angebote. Let’s try. Eric meinte sein Kollege habe für eine Privattour 450 Dollar bezahlt, das wäre ihm zuviel – uns auch. Wir fragten für eine Privat-Tour und ja, das klappt, Kostenpunkt für jeden 150 Dollar. „Und wir haben wirklich ein eigenes Schiff?“ „Ja“ „Wirklich?“ „Ja!“ „Ok lasst uns das tun!“

Am nächsten Morgen um acht trafen wir uns vor dem Touranbieter. Schlechte Nachrichten: die Tour findet aufgrund des starken Windes nicht statt. Grml. Wir tranken erstmal Kaffee. Dann hiess es plötzlich, die Tour findet evtl. um 11 Uhr statt. Wir gingen erstmal frühstücken. Doch dann hiess es, die Tour findet erst um 1 Uhr statt. Wieder warten. Weiterlesen

Ninh Bình

Ninh Binh

Falls sich irgend jemand jemals die Frage stellt, die wir uns gestellt haben, lohnt sich Ninh Binh, ja oder nein. Dem sage ich: JA! Definitiv! Was für ein wundervoller Ort! Wahnsinn! Kalksteinformationen soweit das Auge reicht, wer bis hier noch nie auf dem Motorrad sass, sollte es hier spätestens probieren!

Bai Dinh Tempel

Am Nachmittag schnappten wir uns zwei Fahrräder und fuhren zum Bai Dinh Tempel. Die grösste buddhistische Tempelanlage in Vietnam (und sogar Südostasiens). Beim Parkplatz trafen wir auf drei Jungs die uns ihre Tickets verkauften zum halben Eintrittspreis. Mit dem Elektromobil ging es bis zum Eingang, von dort startet man. Man kann entweder auf der linken Seite der Anlage hoch laufen oder auf der Rechten. Es sieht beides genau gleich aus. Da ich noch ziemlich kaputt war vom gestrigen Tripp (alles tut weh), wollten wir nicht zuviel unternehmen (eigentlich). Nur kurz den Tempel besichtigen, war der Plan. Hahaha. Kaum betraten wir den Eingang, sah ich die ersten 150 Treppenstufen. Oh no!… Weiterlesen

Phong Nha (Phong Nha, Dark Cave, Hang E)

Phong Nha, Phong Nha Cave

Mit dem Bus (der so eng war, dass meine Knie, wenn ich absolut gerade sass knapp Platz hatten) fuhren wir in Richtung Phong Nha. Die Landschaft war teilweise atemberaubend: Sanddünen soweit das Auge reicht. Dann fuhren wir durch die DMZ Zone (Endmilitarisierte Zone). In Phong Nha angekommen, wurden wir mit drei Motorrädern vom Sy’s Homestay abgeholt. Am Nachmittag fuhren wir mit d Fahrrad zur bekannten Höhle ‚Phong Nha‘. Ich habe schon in einem anderen Blog gelesen, dass man pro Boot bezahlt, nicht pro Person. Ein Boot mit 12 Sitzen kostet 390’000 VND. Somit warteten wir, damit wir mit jemandem ein Boot teilen können. Zum Glück ging dies schneller als gedacht und wir konnten uns einer vietnamesischen Familie anschliessen. Da um 13/14 Uhr alle Touristen in die Höhle gehen, machten wir uns erst um 15 Uhr auf den Weg und waren beinahe die Einzigen. Nach etwa 20 Minuten Bootsfahrt erreichten wir schliesslich die Höhle. Der Motor wurde abgestellt und die Ruder ins Wasser gelassen, dann trieben wir langsam in die Höhle. Wunderschön! Die Höhle war gigantisch, eindrücklich und einmalig! Alle Fotos die wir machten, können den Eindruck leider nicht wirklich wiedergeben. Danach wurde man in der Höhle abgesetzt und man konnte ein kleines Stück zu Fuss gehen. Weiterlesen

My Son, Marble Mountains, Huế

Von Hoi An nach Huế

Heute ging es für uns wieder weiter Richtung Norden. Unser nächstes Ziel: Die alte Kaiserstadt Hue. Wir hatten einen Privatchauffeur (Thanh) für einen Tag. Was soll ich sagen; mein Hirn stellte bei der Hitze irgendwie so mehr oder weniger ab und der Schweiss rann permanent herunter. Das Gute ist, man kann sehr viel trinken und muss doch nie auf die Toilette. Den Mann auf dem Foto kenn ich übrigens nicht 😉

My Son

Als erstes fuhren wir zu den Ruinen der My Son Tempelstadt (Champa). Teilweise überwucherte Tempel, Türme, Gräber, Skulpturen und Bauten aus roten Ziegeln prägen My Son. Die Ruinen von 70 Tempeln und anderen Gebäuden sind hier zu finden. Gebaut wurde mit roten Ziegeln und komplett ohne Mörtel oder Beton. Weiterlesen

Hội An

Hoi An (Unterkunft: Flowergarden Homestay)

Wir kamen ziemlich kaputt nach der langen Reise in Hoi An an, erholten uns in unserem Zimmer und machten uns gegen Abend auf zur Altstadt. Mein Wunsch ging in Erfüllung, wir waren am 1. August mit unserem Schweizer Lampion (eines meiner Abschiedgeschenke vom Büro Sequenz) in der Stadt der Seidenlampione. Wir stiessen mit ein paar Bier auf die Schweiz an und schlenderten mit beleuchtetem Lampion durch die wundervoll von Seidenlampionen beleuchteten Gassen. Die Altstadt ist Motorradfrei – herrlich! Wir trafen beim Nachhause weg noch auf drei Schweizer, immerhin! 🙂

Schnorchelausflug, Insel Cu Lao Cham

Um 6.45 Uhr hiess es aufstehen, um 7 Uhr gab’s das altbekannte Frühstück (Bananapancake and Fruitplate) und um 8 Uhr wurden wir mit einem Reisebus abgeholt und an den Hafen Cửa Đại gefahren. Wir buchten über unser Homestay eine Schnorchel-Tour in Vietnam und waren gespannt auf die Artenvielfalt und Korallen von Vietnam. Wir sind ja inzwischen ‚alte Hasen‘ was das Schnorcheln betrifft, wir haben schon soviele unheimlich schöne Korallenriffe gesehen (Whitsundays und Great Barrier Reef in Australien, Blue Lagoon in Fiji und natürlich die wundervolle Küste von Gili Meno mit den vielen Schildkröten). Als wir merkten, dass wir eine Gruppe von 20 Leuten sind, haben wir uns schon gedacht, dass wir wohl in eine Tourifalle getappt sind. Weiterlesen

ĐÀ LẠT, NHA TRANG

Anh Sang Park, Restaurant Tintin

Als wir ankamen, liefen wir entspannt über den Anh Sang Park. Plötzlich umkreisten uns tausende von Mücken. Angst erfüllt – nein gar paaaaaanisch – flüchtete ich richtig gehend über die Wiese anstatt auf dem Gehweg zu bleiben… schlechte Idee, sehr schlecht sogar – meine Schuhe waren triefend braun voller Matsch und meine Socken durchnässt. Ich steckte im Sumpf fest – Christof konnte nur noch den Kopf schütteln und lachen. Wir konnten also nach nur 5 Minuten unterwegs direkt wieder zurück ins Hotel. Hahaha. Danach gings mit trockenen Wanderschuhen wieder nach draussen. Wir tranken einen Kaffee und assen eine Pizza im Restaurant Tintin (von Stefan Loose Reiseführer empfohlen.) Ein Paar neben uns bestellte Spaghetti, nach kurzer Zeit stand die Frau kreischend auf dem Stuhl – sie hatte zwei Ratten entdeckt. Sie ass nicht zu Ende und zahlte sofort, alle anderen Gäste verliessen kurz danach das Restaurant. Wir assen gemütlich zu Ende und liefen dann nach Hause. Auch wenn man sie nicht unbedingt sieht, Ratten und Kakalaken sind überall in Vietnam und sagen nicht unbedingt aus, dass der Ort wo man sich gerade aufhält dreckiger als andere ist.

Đà Lạt

Da Lat ist viel kälter als bisher in Vietnam, da es auf 1475 Meter liegt. Viele Vietnamesen machen hier Ferien, da es eine willkommene Erholung bietet vom Tropenklima. Da wir im Juli in der Regenzeit reisen, regnet es vorraussichtlich an 23 von 31 Tagen. Somit ist es kühl und nass gleichzeitig. Man vergleicht Da Lat gerne auch mit Paris, wegen dem ‚Eiffelturm‘, eigentlich ein Sendemast der Post oder sogar mit Davos. Weiterlesen

Cần Thơ (Mekong Delta)

Mekong Delta oder Wo der Pfeffer wächst, Bootstour zu den schwimmenden Märkten

Um 4.30 Uhr klingelte der Wecker, wir standen auf, machten uns ready und wurden am Eingang bereits von unserem Guide Tien erwartet. Wir haben alles im Rucksack wasserdicht verpackt und waren aufs Äusserste vorbereitet. Dann liefen wir im dunkeln zum Quai, wo eine Frau mit Reishut und ihrem Holzboot auf uns wartete. Sie wurde und mit ‚Miss Mai‘ vorgestellt und lächlete uns sehr herzlich und äusserst sympathisch an. Die Fahrt ging los wir sassen zu dritt im Boot und Miss Mai lenkte uns hinten am Motor stehend auf einem der neun (mittlerweile nur noch acht) Armen des Mekongs Richtung Norden. Tien unser junger Guide erklärte uns, dass man im Volksmund den neun (acht) Armen des Flusses auch ’nine dragons‘ sagt. Das Boot besass ein kleines Dach, dass bei Bedarf (Regen/Sonne) hoch oder runter (sehr tiefe Fussgängerbrücken) gemacht werden kann. Es begann zu regnen also machten wirs hoch. Doch es regnete nicht fest und auch nicht lange, also konnten wirs nach kurzer Zeit wieder runter klappen. Als erstes tukkerten wir Richtung Cai Rang, einem der Grössten ‚floating markets‘ im Mekong Delta. Dafür bog Miss Mai in einen Seitenarm des Mekongs ein, welcher aber gut noch die Hälfte der Breite des Rheintaler Rheins hatte. Weiterlesen

Ho Chi Minh (Saigon)

Ho Chi Minh, Saigon (Unterkunft: Elios Hotel)

Wir kamen Nachts in der Grossstadt an. Müde von der langen Reise (zwei Flüge) wollten wir nur noch ins Hotel und schlafen. Wir gingen aber noch auf die Dachterrasse des Hotels, wo wir einen fantastischen Blick über die völlig verrückt leuchtende Stadt hatten. Wir gönnten uns einen Grüntee und stellten den nächsten Tag in Ho Chi Minh (Citytripp) zusammen. Das planen benötigt oft sehr viel Zeit, meist muss man immer einen Tag voraus planen oder für gebuchte Trips sogar noch früher. Christof ging wie immer vor dem Schlafen gehen eine Gute-Nacht-Zigarette rauchen – als er hochkam, hatte er ‚geflickte‘ Schuhe. Hahaha.

Wir starteten sehr früh (wir hatten vergessen die Uhr umzustellen) und gingen im Hotelrestaurant auf der Dachterasse frühstücken. Dann machten wir uns bereit und begannen mit unserer Tour (da war es 8 Uhr). Da wir direkt aus Indonesien kommen, fühlen wir uns eigentlich gut vorbereitet. Kaum 15 Minuten später hatten wir dann aber schon eine Kokusnuss in der Hand ohne wirklich eine zu wollen und waren um 50’000 VND leichter. Weiterlesen