Neuseeland

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Klick dich durch unsere Beiträge: Auckland Muharangi Regional Park (Puhoi) Paihia Kapowairua (Spirit Bay) Cape Reinga Miranda Whitianga Cathedral Cove Rotorua Matamata Lake Taupo Urenui Beach Mana Bay Wanganui Wellington Picton Abel Tasman National Park Marfells Beach Greymounth Arthur’s Pass Lake Tekapo Mount Cook Rocky Mountain Wanaka Te Anau Milford Sound The Catlins Dunedin Otago Penisula Moeraki Boulders Christchurch Fazit: Unser Resumée zu Neuseeland  

Unser Resumée über 45 Tage Neuseeland

Unser Eindruck über die zwei Inseln ist überwältigend. Es wird wohl die grosse Distanz zu allem sein und die Isolation welche diese vielen verschiedenen Extremen in Sachen Natur ausmachen. Auf beiden Inseln drängen sich die Gegensätze aneinander. Fast stündlich ändert sich die Vegetation. Jeden Tag hiessen uns andere Farben und Szenerien wilkommen. Schliefen wir Nachts noch bei knappen 3 Grad in den neuseeländischen Alpen – erreichten uns nächsten Tag milde Temperaturen am Sandstrand welcher sich uns wiederum in mehr als fünf Arten oder Farbtönen präsentierte. Einmal war er vulkanisch schwarz mit blauem Schimmer dann wieder weisslich gelb mit goldenen Nuancen oder dann komplett aus gelb-violett-grünlichen abgeschliffenen Muschelrückständen. Eines weiteren Tages gelangten wir über ausgehärtete Lavaströme zu rauen Klippen, an welchen sich das Tasmanische Meer über Jahrtausende zu schaffen machte und viele magisch anmutende Hölen aushub. Wurde die Last der Höhlendächer zu stark, stürtzten diese ein und hinterliessen Löcher in der Landschaft mit über 100 Metern Durchmesser und gleicher Tiefe. Es ist ja vielen bekannt, dass sich sowie die Flora auch die Fauna über die lange Isolation ganz eigen entwickelt hat. […]

Byebye New Zealand

Christchurch, Byebye Camper Christchurch war sehr eindrücklich für uns. Überall standen Abschrankungen und an jeder Ecke standen mindestens 4 Bauarbeiter. Die ganze Stadt ist voll mit lautem Baulärm den ganzen Tag. Überall sind sie die Stadt nach dem schlimmen Erdbeben vom Jahr 2001 wieder aufzubauen. Einige Gebäude sind sehr stark beschädigt, andere stehen brach und sind voll mit Graffittis oder Hausbesetzern. Dann ist da aber auch das schöne Christchurch mit der coolen Neuseeland Kultur – Container mit hippen Kaffees und Modeboutiquen, eigene Brewerys, cool gestylte Camper-Kaffee-Wägen, Kunst auf der Strasse, Strassenmusiker und ein Fluss mitten durch die Stadt mit Erholungsgebiet. Strassenarbeiter die in der Mittagspause zusammen mit Bankern auf den öffentlichen PingPong Tischen gegeneinander antreten. Traditionelle Strassenbahnen und Gondeliere. Ein wundervoller Botanischer Garten den wir jedem ans Herz legen! Nach 43 Tagen sagen wir BYEBYE zu unserem Camper. Wir sind froh in wärmere Gefielde zu fliegen und freuen uns auf unser neues Abenteuer: Backpacken. Die Abgabe war völlig locker, er hat nicht mal wirklich alles genau kontrolliert. Und wir haben fast 8h geputzt wie die Wilden. Im Vertrag stand, dass […]

Otago Peninsula, Dunedin, Moeraki Boulders

Otago Peninsula Nordöstlich von Dunedin ist die 35 km lange Landzunge Otago Peninsula. Hier erwarteten uns Berge und Ausblicke auf verschiedene Buchten. An manchen Orten fühlte es sich sogar an, als wären wir in der Schweiz. Hier ist die einzige Möglichkeit, Albatrosse zu sehen. Wir fuhren zur Plattform, aber je 54 NZD waren uns dann doch zu viel Eintritt um diese wundervollen und vorallem riesigen Tiere zu sehen. Hier in Otago Peninsula ist der einzige Brutplatz der Welt. Stattdessen sonnten wir uns am Strand von Portobello und sahen über 1000 Möwen beim Krill essen zu. Sandfly Bay (Otago Peninsula) Es ging über riesige und steile Dünen hinab zum Strand wo wir einpaar Seelöwinen beim schlafen zusehen konnten. Ansonsten ist es einfach ein riesiger Strand. Da man ab 15 Uhr nicht bis ans Ende des Strandes gehen sollten, mussten wir irgendwann kehrt machen und wieder zurücklaufen. Ganz am Schluss, entdeckten wir ganz hoch oben einen kleinen Gelbaugenpinguin. Yeah! Danach gings wieder steil die Dünen hinauf. Dunedin Diese Stadt ist ein Must-See und hat uns wirklich sehr gut gefallen! Hier konnten wir […]

The Catlins

Slope Point (The Catlins) Nur ein Monat später sind wir hier, am südlichsten Punkt der Südinsel. Ein kurzer Fussmarsch über Schafweiden führt zum Felsvorsprung. Ein Schild zeigt die Entfernung zum Südpol (4803 km). Die Wolken kommen, es regnet und im nächsten Moment scheint die Sonne wieder. Das Wasser peitscht an die Felsbuchten und der Wind weht uns um die Ohren. Wir blicken zurück auf einen wundervollen Monat Neuseeland und strahlen uns gegenseitig an. Curio Bay, Fossil Forest (The Catlins) Die von der Brandung glatt geschliffene Curio Bay ist mit den Resten eines versteinerten Waldes aus der Jurazeit übersät. Überall entdecken wir versteinerte Baumstämme. Sehr eindrücklich! Tumu Toka, Curio Bay Walkway (The Catlins) Gleich hinter dem Curio Bay kann man einen Wald betreten, welcher wie auch die Curio Bay, aus der Jurazeit (ca.170Mio Jahre) stammt. Der Looptrack dauerte ca. 15 Minuten und wir sahen den ersten vollkommen schwarzen Piwakawaka. Der Wald unterschied sich ausserdem stark von den Wäldern, die wir bereits gesehen haben. Er war voller verschiedener Pinien. Florence Hill Lookout (The Catlins) Dieser Lookout ist grossartig. Eine eindrückliche Panoramasicht die […]

Te Anau, Milford Sound

Bird Sactuary (Te Anau) Die Schweizer können sich am Tourismus der Neuseeländer noch eine grosse Scheibe abschneiden. Alle Sehenswürdigkeiten sind top gekennzeichnet und sauberst präsentiert. Auch die Bird Sactuary war tiergerecht eingerichtet. Lake Gunn Nature Walk (Milford Sound) Dieser Trail ist ein Must-Do meines Erachtens. Er ist wirklich grossartig. Erst spaziert man durch einen märchenhaften mit Moos überzogenen, unbeforsteten Wald und in der Mitte des Trails erreicht man den Lake Gunn. Der bislang schönste und authentischste Wald den wir gesehen haben in Neuseeland. Unser Zeltplatz war direkt an dem Trail und auch absolut empfehlenswert. Helen ist dort Ranger und selbst morgens um 6 als wir abfuhren Richtung Milford Sound und es geregnet hat, war sie bestens gelaunt. Mirror Lakes (Milford Sound) Muss man nicht gesehen haben… wir glauben, dass sich hier ein Neuseeländer einen Spass daraus gemacht hat, Touristen zu veräppeln, wir mögen uns aber auch täuschen… 🙂 Homer Tunnel (Milford Sound) Bevor man durch den einspurigen Homer Tunnel fahren kann, wartet man an der Ampel um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Dort warten ca. 6-8 Kea Papageie, die einem […]

Brewery, Geburtstag, Arthur’s Pass, Lake Tekapo…

Monteith’s Brewery, Greymouth In Greyhound besuchten wir die Brauerei „Monteith’s“ und nahmen an einer Führung Teil mit anschliessender Degustation von 6 verschiedenen Bieren. Natürlich alles nur 2dl aber wir gingen danach trotzdem spazieren anstatt direkt loszufahren. So besichtigten wir Greymouth, eine kleine Stadt die schon oft überschwemmt und immerwieder aufgebaut wurde. In der Hafeneinfahrt/Flussmündung sollten sogar Hector Delfine zu sehen sein – die wir natürlich sehen wollten aber in diesem Moment nicht zugegen waren. Geburtstag Am 7. März war Christof’s Geburtstag. Vielen Dank für die lieben Nachrichten! Wir haben den Tag unspektakulär gestartet dann aber um so herausragender mit einer Flasche Rotwein beendet. Arthur’s Pass Leider regnete es am Vormittag, als wir den Arthur’s Pass überquerten, aber dieser Pass ist auf jeden Fall ein Must-Do! Einfach wundervoll die Landschaft, die Aussicht und die Gegend an sich. Lake Tekapo, Lake McGregor Auf Clarissa’s Bucketlist stand gross auch der Lake Tekapo, der angeblich seine Farbe ändern soll, je nach Wetter und Zeit. Wir nächtigten auf einem DOC-Campingplatz und liefen einwenig um die beiden Seen. Die Bilder sprechen für sich. Mount Cook, Lake […]

Die ersten Tage auf der Südinsel

Marfells Beach Wahnsinn dieser Ort. Wir hatten das Meer direkt vor unseren Füssen. Von der Ostküste an die Westküste Da Aufgrund von Erdbeben noch nicht alle Strassen nach Kaikoura befahrbar sind, haben wir beschlossen, erstmal an die Westküste zu gehen. Darum sind wir heute fast über 5h gefahren. Abgefahren am Sandstrand, angekommen am Steinstrand.

Von der Nordinsel auf die Südinsel

Wellington Vor zwei Tagen quartierten wir uns in Wellington ein, gingen einwenig in die Stadt und schlenderten durch die Strassen. Ab und zu gönnten wir uns einen Kaffee oder ein Bier an trendigen Locations. Auf dem Campingplatz trafen wir auf eine Deutsche die alleine durch Neuseeland reist und bereits länger auf reisen ist. Sie meinste sie habe bereits Wörter in englisch im Kopf und nicht mehr auf Deutsch und dass sie beginnt die Sprachen zu mischen und sie diese Leute früher eigentlich gar nicht mochte mit diesem „Slang“. Ich glaube uns geht es nach den neun Monaten dann gleich. Heute (2.3.) fuhren wir von der Nordinsel mit einer riesigen Fähre nach Picton auf die Südinsel. Schon um 5.45 Uhr klingelte unser Wecker, um halb 7 Uhr waren wir vor Ort in Wellington und checkten ein. Es gibt zwei Anbieter für die Überfahrt – Bluebridge und Interislander. Wir fuhren mit Bluebridge. Es gab leider eine Verspätung von 45 Minuten, der Parkeinweiser meinte irgendwas wegen Buschbränden. Die Fahrt selber war sehr angenehm und dauerte ca. 3.5h. Wir hatten uns fälschlicherweise darauf eingestellt, […]

Miesmuscheln, schwarzer Sand, Rivendalle,…

Miesmuscheln sammeln (Urenui Beach) Eines frühen Abends gingen wir an den Strand, dort sahen wir einem Mann zu, der immer Dinge vom Boden aufnahm und in einen Eimer warf. Christof ging daraufhin auf ihn zu und bemerkte sofort: Der Mann sammelte Muscheln. Natürlich begann er sofort auch zu sammeln und nach einpaar Stunden hatte er ein paar Miesmuscheln zusammen. Am Abend kochten und assen sie genüsslich in einem leckeren Tomatensud. Mana Bay, Patea Beach (Patea) Wieder ein riesig, langer schwarzer und unendlich scheinender Sandstrand. Auch hier liefen wir solange wie möglich. Da man stets ein Auge auf Ebbe und Flut haben sollte, kehrten wir so nach zwei Stunden wieder zurück. Blyth Street (Wanganui) Hier übernachteten wir gratis auf einem öffentlichen Parkplatz mitten in Wanganui. Wir sahen über die ganze Stadt und es gab zwei Aussichtspunkte auf die wir bei Sonnenuntergang raufgestiegen sind. Auch wenn es kein „offzieller“ Campingplatz im klassischen Sinne war sondern nur ein Parkplatz, war er doch tiptop und wir haben wieder für unser Budget gespart. Rivendalle (Upper Hutt) Die Stadt der Elben im Herr der Ringe Film. […]

Huka Falls, Prawn Fishing, Lake Taupo, heisse Quellen, Erdbeben, Glühwürmchen, und und und

Nachdem wir uns ein paar Tage Entspannung gegönnt haben, machten wir uns auf den Weg Richtung Lake Taupo. Natürlich gingen wir im Lake Taupo mehrmals schwimmen! Dadurch konnten wir uns Zeltplätze mit Dusche sparen und gratis campen. Huka Falls (Lake Taupo) Die Huka Falls sind nur ca. 6-8 Meter hoch, doch schiessen dort 140000 liter Wasser pro Sekunde hinab und ist deshalb eine grosse Touristenattraktion. Wir sahen ein paar wilde Junge mit den Kajaks den Fluss hinunter treiben/paddeln. In Neuseeland ist alles sehr schön gemacht und gepflegt so, dass jeder gut dahin kommt. Wirklich jeder. Somit ist der Wasserfall auch ziemlich mit Touristen vollgespickt. Prawn Fishing (Lake Taupo) Was für eine Gaudi! Wir stolperten per Zufall über Shawn the Prawn, ein Park in dem man Garnelen fischen kann. Was wir dann auch taten und so fischten wir uns mehrere Stunden lang ein gutes Nachtessen zusammen. Ein Junge schenkte uns seine 6 gefangenen und so kamen wir auf 13 gefangene Prawns. Die kochten wir anschliessend beim Campingplatz und assen sie genüsslich. (Link zu Shawn the Prawn) Käfer, Käfer und nochmals Käfer […]

Hobbiton

Matamata (Hobbiton) Am Morgen hat es noch richtig fest geregnet. Wir standen locker auf, tranken erstmal einen Kaffee und studierten einwenig darüber nach, was wir heute tun könnten. Wir luden unseren kanadischen Parklplatznachbarn, da dieser nur im gemieteten Kleinwagen unterwegs war auf einen Kaffe ein und quatschten einwenig mit ihm. Kaum von unserem kurzeitigen Nachbarn verabschiedet kam ein Deutscher zu uns, ob wir seine Autobatterie aufladen könnten, seine Schwester hatte bereits eine Hobbiton-Tour gebucht. Für uns war die Sache gelaufen, der Regen war einfach zu stark. So fuhren wir in Richtung neuer Campingplatz. Auf halber Strecke öffnete sich die Wolkendecke und die Sonne kam zum Vorschein. Da änderten wir unsere Meinung und fuhren ebenfalls Richtung Hobbiton. Wir kauften uns ein Ticket und unternahmen die abenteuerliche Reise ins Auenland. Geführt als Gruppe, durften wir immer etwa 20-30 Meter gehen, einige Fotos machen und mussten danach weiter gehen. Das Auenland ist schön gemacht und sehr gepflegt. Gerade als unsere Führung zu Ende war, begann es wieder zu regnen – was für ein Glück. Was mich noch Wunder nahm: Wir zahlten 79 NZD […]

Te Puia

Rotorua -> Matamata Beim aufwachen plätscherte der Regen sanft auf unser Camperdach und da dachten wir schon: Unsere Pläne fallen wohl ins Wasser. Aber nach dem Sprichwort: „Es gibt kein schlechstes Wetter – nur schlechte Kleideung“ machten wir uns erwartungsvoll auf den Weg zu „Te Puia“, zahlten je 66 NZD Eintritt und liefen im Regen zum „Prince of Wales Father geyser“, „Pohutu geyser“ und „Keruru geyser“. Te Puia in Rotorua ist eines der dichtesten und zugänglichsten Geothermalgebiete der Welt. Der Pohutu Geysir ist der Grösste in der südlichen Hemisphere. Er erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern. Der aus den natürlichen Öffnungen in der Erdkruste aufsteigende Schwefelwasserstoff sorgt dafür, dass ein Geruch von faulen Eiern in der Luft liegt, der allerdings nach ein paar Minuten schon nicht mehr wahrgenommen wird. Hier gibt es nicht nur Geysire sondern auch blubbernde Schlammlöcher und heisse Thermalquellen. Ausserdem gibt es keine bessere Gelegenheit für eine Einführung in die Werte, Traditionen, Tänze und Gesänge der Maori. So haben wir uns eine solche Aufführung inklusive dem taditionellen Wilkommens- und auch Kriegstanz (Haka) angesehen. Danach gins […]

Cathedral Cove

Whitianga -> Mount Maunganui (Tauranga) Heute standen wir auf und fuhren zum Cathedral Cove. Eine Bootstour zu den Cathedral Cove kostet 97 Dollar, das wollten wir uns sparen, darum sind wir alles gelaufen. Rauf und runter und rauf und runter. Nach etwa 1,5 h kamen wir am Cathedral Cove an, natürlich war es nicht so, wie auf den Bildern im Internet (quasi menschenleer). Aber nichts desto trotz, ein wunderschöner Ort mit einem riesiggrossen, vom Meer ausgewaschenen Durchgang. Der Sand extrem fein und das erste Mal, dass es so gut wie keine Muscheln am Strand hatte. Das Wasser war sehr kalt, aber dadurch auch sehr erfrischend. Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass Christof sein erstes Bad, auf diesem Trip, im Meer genoss. Der Rückweg schlang sich wieder durch die zirpenden Wälder zurück. Dann fuhren wir los Richtung Mount Maunganui und hier schlafen wir nun am Fusse des (vorerst) erloschenen Vulkans. Die Stadt Tauranga ist ausserdem Heimat des wichtigsten Ostküsten-Hafens Neuseelands.

Krank…

Trounson Kauri Park -> Miranda Heute hatten wir eine lange Strecke vor uns. In Miranda auf dem Parkplatz angekommen, nahmen wir uns Zeit zum lesen. Clarissa hat sich erkältet und hat einen geschwollenen Hals heute bleiben wir im Womo und kurieren uns einwenig aus. Miranda -> Whitianga Am nächsten Tag wurde es noch schlimmer und Clarissa lag flach mit 38.2 Fieber.

Cape Reinga, Weipoua Forest & der erste Kiwi

Frühmorgens um 7 Uhr wurden wir wach und standen bei Sonnenaufgang auf. Mit einem Kaffee in der Hand, betrachteten wir nicht nur den Sonnenaufgang, sondern bestaunten auch eine Familie Cormorane, die neben dem Fluss auf einem Baum sassen. Dann machten wir uns auf den Weg in Richtung Cape Reinga. Meistens sind die Strassen hier im Norden sehr leer und nur ein Auto alle 20 Minuten kreuzt den Weg. Cape Reinga ist der nördlichste Punkt von Neuseeland. Es war sehr eindrücklich und spirituel. Danach fuhren wir in Richtung Weipoua Forest, wo wir uns den „lord of the forest“ – Tane Mahuta ansahen. Ein Kauri Baum mit 13.8 Meter Umfang und 51.5 Meter Höhe. Atemberaubend!! Ein Stück weiter erwarteten uns Jahrtausende stehend, die „four sisters“ und der „father of the forest“ – Te Matua Ngahere. Ein Weiterer Kauri Baum mit 16.4 Meter Umfang und 29.9 Meter Höhe. Dabei trafen wir auf vier Schweizer aus Affeltrangen, die Maja (Christofs Schwägerin) kennen. Sie sei sogar mit dem Bruder in die gleiche Klasse gegangen. Die Welt ist soooo gross und doch so klein. Nach sovielen […]

Paihia -> Kapowairua (Spirit Bay)

2h zeigte uns das Navi an, es wurden über drei und wir fuhren über Berg und Tal. Auch durch einen sehr lauten Urwald (zirpzirp). Ich habe mal in einem Reiseführer gelesen, dass die Neuseeländer eine Rattenplage hatten, um diese zu eliminieren, haben sie Opossums aus anderen Ländern geholt, diese haben sich dann aber noch mehr vermehrt und jetzt, ist Neuseeland voll davon. Am Strassenrand haben wir sicher bereits über 30 Opossums gesehen. Tot versteht sich. Es gibt hier auch sonst viele Tierarten, die ich bis anhin noch nie gesehen habe. Ich bin abgeschweift,… unser Navi führte uns wiedereinmal kreuz und quer und so waren wir leicht verunsichert als wir plötzlich auf eine Schotterstrasse kamen, die dann auch nie aufhörte. Sind wir hier wirklich richtig? Es ging ewig! Am Ende der Strasse erreichten wir dann eine grosse Wiese. Wir dachten, komm erkunden wir doch mal die Gegend und bähm; vor uns ein riesiger Strand. Riesig. Wunderschön. Feinster Sand, türkis Meer, Sonne direkt ins Gesicht, menschenleer. Als wäre man direkt in einem Traum. Wir liefen den Strand ab, fanden wunderschöne Muscheln und […]

Muharangi Regional Park (Puhoi) -> Paihia

Am Morgen packten wir unsere sieben Sachen und fuhren los Richtung Norden. Nach vielen Stunden Fahrt erreichten wir unseren nächsten Campingplatz. Dieser war absolut top eingerichtet, es fehlte uns an nichts. Endliche eine warme Dusche, frisches Wasser für den Tank, das alte Wasser konnten wir ableeren und die erste Wäsche waschen. Auch Wifi war vorhanden und ich konnte die ersten Fotos auf die Dropbox ’saven‘. Der Campinglatz war ok, nicht so schön wie der Erste aber dafür sehr modern und top eingerichtet. Abends wollten wir noch lesen, schliefen aber direkt nach der erste Seite ein.

Auckland -> Muharangi Regional Park (Puhoi)

Auckland war für mich wie eine Mischung aus Hamburg, Rotterdam und Lausanne. Die hippen Caffees (Neuseeland ist bekannt für seine Kaffeekultur) und Eisdealen sowie die vielen kleinen Modeboutiquen erinnern mich an Hamburg, während der Hafen mit seinen Kranen und Containern sowie den vielen Kreuzfahrtschiffen stark an Rotterdam erinnert. Hinzu kommt, dass man in der ganzen Stadt immer hoch und runter läuft – halt so wie in Lausanne. Um Mittag sind wir mit dem Zug Richtung Camper-Vermieter gefahren, haben unseren Camper übernommen (einen Namen haben wir noch nicht für ihn) und sind damit losgefahren Richtung Weiwera. Dort haben wir uns einen Campingplatz gesucht und gefunden, direkt am Meer – wunderschön. Die Anmeldung war leider weniger schön, Christof telefonierte ca. 40 Minuten, bis wir dann den Platz zugesprochen bekamen und via Telefon mit der Kreditkarte bezahlten. Es ist ein kleiner Campingplatz für acht Camper und es hat nur einpaar WC’s ansonsten ist man umgeben von Natur. Kaum am Platz, fing es an zu Regnen und wir nahmen uns Zeit unseren Camper mal einwenig einzurichten. Danach kochten wir was Leckeres, tranken Bier und […]

zürich -> auckland (der längste linienflug der welt)

wie wir am flughafen erfahren haben, ist unser flug der längste der welt, den man machen kann. das kam sogar in den nachrichten. der abschied am flughafen war ebenfalls sehr schön und hat nochmals mut gemacht und gut getan. wir flogen das erste mal mit der fluglinie quatar. es war sehr komfortabel. mir ist aufgefallen, dass es keine reihe 13 hat im flugzeug. ob das wohl gründe hat? von zürich aus flogen wir 6h nach doha. in doha hatten wir genug zeit um umzusteigen. müde sitzen wir bereits wieder im flugzeug richtung auckland und haben nun 12h flug vor uns. angekommen in auckland erwartet uns zuerst die ausgiebige passkontrolle und die kontrolle der wanderschuh-sohlen. bei christof war sie sehr zufrieden, bei mir verdrehte sie die augen und musste sie nochmals waschen gehen.draussen erwartete uns der erste neuseeländische kaffee mit einem warmem sonnenaufgang. wundervoll. mit dem bus gings richtung auckland wo wir schon die ersten zwei girls kennenlernten die sich ebenfalls heute auf die grosse reise begeben haben.  eine aus berlin, die andere aus brüssel. ‚it’s everything so unreal‘