Java

Jogyakarta

Unser Flieger landete mit zwei Stunden Verspätung in Yogyakarta (Jogja). Man könnte nur schon darüber Geschichten erzählen, es würde den Blog regelrecht sprengen mit Informationen. Kurz: Wir kamen um 22 Uhr mit 2h Verspätung in Jogja an, wobei wir 40 Minuten davon im Flugzeug warteten. Unsere Gastmutter hatte ihren Wohnsitz im Sultansquartier, deswegen mussten wir immer eine 4m hohe Mauer durchqueren (Tunnel), die im Durchmesser 4km2 rund um den Sultanspalast gebaut ist.

Kraton (Sultanspalast)

Am ersten Tag besuchten wir die ‚wichtigste Sehenswürdigkeit‘ in Jogja. Bereits 1755 von Prinz Mangkubumi in klassisch javanischer Architektur erbaut. Noch immer sind um die 1000 Palastwachen mit traditioneller Kleidung im Kraton tätig und der Sultan wohnt in einem Bereich, den wir nicht begehen durften. Man kann verschiedene Gebäude ansehen, meist sind alte Schmuckstücke (Porzellan, Militäranhänger, Kleidung,…) in Vitrinen ausgestellt, das Meiste ist aber verstaubt. Alles in allem eine schöne, weitläufige aber nicht so spannende Angelegenheit. Weiterlesen

Indonesien kurz und knapp

  • Indonesien besteht aus über 17000 Inseln und ist damit der grösste Inselstaat der Welt.
  • Indonesien hat drei Zeitzonen, wir mussten mehrmals die Zeit umstellen auf unserer Reise.
  • auf vielen Toilletten gibt es kein WC Papier, dafür aber einen Schlauch. Man putzt sich dabei mit der linken Hand! (Ich hoffe inständig keinen Durchfall zu kriegen.)
  • es kommt oft vor, dass man ein Foto mit dir machen möchte. Wenn du ja sagst, kommen meistens noch mehr Leute die auch ein Foto möchten. Oder sie versuchen ‚unbemerkt‘ ein Foto von dir zu machen.
  • Die meisten Männer haben mindestens einen langen Zeigfingeringernagel an der linken Hand, einen langen kleinen Fingernagel oder einen Daumennagel. Dieser ist dann recht spitz in der Form. Ich habe gelesen, es sei ein Zeichen von Luxus(er muss keiner handwerklichen Arbeit nachgehen) und/oder ein Zeichen der Tugend Geduld bzw.Ausdauer.
  • es gibt die ’normalen‘ Sitztoiletten, häufiger sind aber die aus Frankreich bekannten Hocktoiletten mit Eimer und Schöpfkanne.
  • Indonesier lieben Nelkenzigaretten! Am liebsten eine Packung pro Tag und meist 31 mg Teer(!)
  • wenn sich jemand vorstellt oder verabschiedet, geht seine Hand nach dem Händeschütteln immer direkt auf die Brust. Bedeutet sowas ähnliches wie: Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft.
  • rauchen kannst du fast überall, ob im Restaurant oder im Auto. Die meisten Männer rauchen schon als Teenager. Zigarettenwerbung ist hier auch noch erlaubt z.B. mit dem Claim: Never quit!

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Lombok, Gili Trawangan, Gili Meno, Mt. Rinjani

Lombok (Mangsit), Visa Verlängerung (Unterkunft: Teras Lombok)

Die Überfahrt von Padang Bai nach Lembar benötigte etwa 5 Stunden. Mit 1 Stunde Verspätung fuhr die Fähre dann ab. Während der Fahrt hatten wir diverse Smalltalks mit Einheimischen, die zurückfuhren, und gerade Familienangehörige auf anderen Inseln besucht haben. Merke 1.: Ramadan/Idul Fitri = DIE Ferien in Indonesien, wo alle Indonesier im ganzen Land herumreisen. Merke 2.: Indonesier lieben Smalltalk! In Lembar angekommen, suchten wir unseren im Vorfeld gebuchten Chauffeur der uns (ausnahmsweise ohne Smalltalk) zum Hostel in Mangsit fuhr. Inmitten eines Dorfes haben hier Fandri und Larissa (eine Schweizerin) ein kleines Paradies mit fünf Bungalows und einem Schwimmbecken erschaffen. Wir fühlten uns direkt sehr wohl!

Aber wir fühlten uns auch irgendwie ein wenig leer und mussten bereits wieder die nächsten Tage planen. Irgendwie gerade ein bisschen viel für den Moment. Die Verlängerung vom Visa machte uns am meisten Kopfzerbrechen.

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Bali (Ubud, Padang Bai)

Von Flores nach Bali

Nun vom eher einfachen Moni und Umgebung zurück ins touristisch belebte Bali, genauer direkt ins Herz nach Ubud! Wir hatten unseren Flug bereits gebucht. Wieder geht es mit Garuda Indonesia, zwar die Teuersten dafür auch die Zuverlässigsten, von Ende über Kopang (West Timor) nach Denpasar. Sieh her, sieh her..! Auch wenn es lange nicht danach ausgesehen hatte, hoben beide Flüge auf die Minute pünklich in die Luft ab. In Denpasar angekommen, wollten wir die völlig überteuerten Flughafentaxis und die immernoch teure zweite Linie Taxis im Flughafenareal umgehen und den Flughafen und dessen Parkplätze durchlaufen, um ausserhalb ein GoCar Taxi online von Denpasar nach Ubud buchen! Leichter gesagt als getan! Der Weg bietet alle sich nur vorstellbaren Tücken und Hürden..! Angefangen bei der herunterbrennenden Sonne über die Heerscharen Taxianbieter über den wirklich langen Weg nach draussen zu nicht wirklich vorhandenen Gehwegen. So mussten wir mit unseren Rollkoffern und Rucksäcken mehrmals auf die Wiese ausweichen und mit Autos überfüllten mehrspurige Strassen überqueren, welche wie schon erwähnt einfach nicht auf Fussvolk ausgelegt sind..! Die Taximafia scheint auf dieser Insel wirklich die Zügel fest in der Hand zu haben! Endlich an einem Ort angekommen, wo wir die Möglichkeit sahen, dass uns ein GoCar ungehindert aufnehmen hätte können, tat es sich unheimlich schwer. Entweder erreichten wir den uns zugewiesenen Fahrer nicht oder der Weg nach Ubud war ihnen schlichtweg zu lang..! Weiterlesen

Flores, Nusa Tenggara

Labuan Bajo, Villa Seirama Alam

Wir hatten schon auf diversen Blogs vom Guru (Imam) gelesen, der die ganze Zeit ins Mikrofon singt. So haben wir geschmunzelt, als wir ihn dann das erste Mal auch hörten. Er liest fünfmal am Tag (4/9/12/15/18 jeweils 20 Minuten) aus dem Koran, dabei ist das Mikrofon auf voller Lautstärke und beschallt damit die ganze Stadt. Da jetzt Ramadan ist, hat er nur einen Monat Zeit um den ganzen Koran vorzusingen.

Da in der Villa bereits alle Doppelzimmer ausgebucht waren, erhielten wir ein kleines Häuschen zugeteilt. Wir wohnten luxuriös in unserem eigenen kleinen Haus mit zwei Schlafzimmer, einem Balkon mit atemberaubender Aussicht, Aussenküche und Sitzplatz, Bar, Dusche/WC. Jeden Tag konnten wir vom Balkon aus den Sonnenuntergang bestaunen. Wirklich wundervoll! Und wir hatten für uns unübliche Haustiere: Zwei Tokeh-Gekkos! Weiterlesen

Bali (Kuta, Seminyak, Jimbaran, Denpasar, Bukit)

Mopeds, Mopeds, Mopeds… und unebene, enge Gassen ohne Gehweg. Es folgt ein Souveniershop auf den nächsten T-Shirtshop, welcher auf das nächste Restaurant folgt. Vor jedem Laden wird man angesprochen: Massage? Manicure? Taxi? Transport? Der Kuta Strand ist nach all den Stränden die wir in Neuseeland, Australien und Fiji gesehen haben absolut keine Augenweide, hinzu kommt, dass man auch hier die ganze Zeit von Verkäufern belagert wird, was mir persönlich überhaupt nicht zusagt. Die Menschen sind aber, wenn man mit ihnen spricht, sehr liebevoll und lachen gerne und auch wenn sie dich nicht verstehen, sagen sie einfach ja. Schwierig wirds, wenn du dabei hinten auf dem Moped sitzt und der Fahrer gar nicht genau weiss wohin du eigentlich willst, er aber sagt, dass er weiss wo du meinst. Weiterlesen