Beppu

So spontan wie wir uns für Beppu entschieden haben, so unvorbereitet kamen wir dort an. Was gibt es hier eigentlich zu sehen? 🙂 Am Bahnhof ruft die Dame durch den Lautsprecher: Beppuuuuuuuuuuuu Beppuuuuuuuuuu Beppuuuuuuuu. Unser AirBnB Zimmer (Beppu Cozy) befand sich im Einkaufsviertel und vorbei an einer roten, riesigen Maske mit einer noch grösseren Nase (dem Fabelwesen Tengu).

Die acht Höllen/Jigoku

Es war leider bewölkt und regnerisch und wir entschieden uns für eine kleine Tour. Eigentlich gibt es in Beppu acht ‚Höllen‘ zu sehen, wir besichtigten drei davon.

Umi-Jigoku ist ein See, dessen Wassertemperatur ausreicht, um Eier zu kochen (98 °C). Die Wasserfarbe ist kobaltblau. Ausserdem hat es hier einen Teich in dem Wasserlilien und viktorianische Riesenseerosen blühen. So gross, dass im Sommer sogar Kinder unter 20kg darauf stehen können! Am Ende kauften wir uns hier ein Art gefülltes Brot, dass über der heissen Quelle gebacken/geschmort wurde. Seeeeehr lecker!

Oniishibozu-Jigoku besteht aus mehreren kochend heissen Schlammlöchern. Vulkanisches Gas tritt hervor und lässt Blasen entstehen, die an die kahlrasierten Köpfe buddhistischer Mönche erinnern, woher der Name kommt.

Chinoike-Jigoku (oft auch Bluthölle genannt) ist ein Teich mit rotem Wasser mit einer Temperatur von 78 °C.

Was wie wo?
Bus 5/7/41 nach Umi Jiguku Mae (21min) dann mit dem Bus 16 nach Chinoike Jigoku Mae (Red Hell) und mit dem Bus 16 zurück zum Bahnhof (Richtung Kannawa 2). Ein Bus-Tagesbillet 900¥ lohnt sich auf alle Fälle! Jede Hölle kostet 400¥ Eintritt. Besucht man alle acht Höllen, lohnt sich das Tagesticket 2000¥.

Mount Aso

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich den Mount Aso sichtigen. Man kann dort direkt vom Krater (Nakadake) aus einen türkisfarbenen, blubbernden See sehen sehen. (Hier ein toller Bericht davon). Wir entschieden uns wettertechnisch dann dagegen, was anscheinend eine gute Entscheidung war, denn die Bahn die dort hoch fährt sei derzeit geschlossen. Uff, richtige Entscheidung getroffen und vier Stunden Zugfahrt gespart. 😉 Und weiter geht es für uns nach Hiroshima.

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