Townsville, Magnetic Island «Maggie»

Townsville

Zu Townsville gibt es nicht viel zu sagen. Wir waren Montags dort – und Montags haben alle Läden geschlossen. Unser Backpacker-Hostel „Reef Lodge“ war ausserdem so wundervoll, dass wir lieber da unsere Zeit verbrachten, als in Townsville selbst. Natürlich sahen wir uns die Highlights von Townsville „The Strand“ sowie die Flinders Street an.

Magnetic Island, Horshoe Bay, Bungalow Bay Koala Village YHA

Vier Nächte verbrachten wir auf dieser wundervollen Insel und erlebten ein noch schöneres Australien! Diese Unterkunft sowie diese Insel kann ich nur jedem ans Herz legen, der nach Australien gehen möchte! Aber beginnen wir von vorne. Mit der Fähre fuhren wir von Townsville (20 Minuten) nach Magnetic Island. In Nelly Bay hält die Fähre, von dort gehts direkt mit den Bus Richtung Horshoe Bay (ca. 15 Min.).

Am ersten Tag schauten wir uns den Horshoe Bay Strand an, gingen einkaufen und lebten uns in unserem kleinen und gemütlichen Bungalow ein. Wenn man hier ein Doppelzimmer mietet, erhält man einen kleinen Bugalow mit einem Bett und einem Kühlschrank, umsäumt von Palmen und Bananenbäumen. Richtig schön! Danach kühlten wir uns im Swimming Pool ab und lernten dabei Elias kennen, einen Toggenburger. Wir quatschten dann ziemlich lange und es machte Spass jemand aus der „Heimat“ zu sehen und kennenzulernen. Danach duschen, essen und am Abend quatschten wir bis spät nachts mit Elias und seiner Freundin. Hier im Bungalow Bay leben viele verschiedene Tiere völlig frei, das Gelände ist zwar offen, aber sie wollen wohl hier sein. Da sind Papageie (rainbow lorikeets), Kakadus, lachende Kookaburra’s, „Glubscher“-Vögel (bush stone curlew), schwarze Hühner, Wallabies und kleine supersüsse Opossums die meistens um die Küche und den Essbereich herumschleichen. Eines wollte mit mir mein Toastbrot teilen – sorry nein. 😉

Balding Bay, Radical Bay, Florence Bay, Arthur Bay, Forts Walk

Am zweiten Tag machten wir einen langen Walk. Von Horshoe Bay, über Balding Bay (übrigens ein Nackt-Badestrand) weiter nach Radical Bay vorbei an Gowie Bay nochmals weiter zur Florence Bay um schliesslich zur Arthur Bay zu gelangen. Dabei ging es mitten durchs Buschland und ab und zu war der Weg sandig oder steil und steinig. Dem nicht genug landeten wir zum Schluss beim Start vom lokal wohlbekannten Forts Walk, welchen wir eh unbedingt machen wollten. Nach einer kurzen Pause haben wir, nach hin und her denken und diskutieren (weil wir schon recht kaputt waren und schon den ganzen Tag gelaufen sind), uns dann doch fürs loslaufen entschieden (nochmals 2h Walk). Auf halber Strecke trafen wir Alyssa, die wir auf dem Whitsunday Island Segeltripp kennengelernt haben. Oben angekommen konnten wir uns tatsächlich den Sonnenuntergang ansehen und hatten ein unglaublich wundervolles 360° Panorama über die Insel bis zum Festland und Townsville. Es war wunderschön! Auf dem Rückweg sahen wir dann noch fünf freilebende Koalas und eine Stabheuschrecke. Die Sonne geht hier um ca. halb sechs unter, um sieben Uhr ist dann meistens schon stockfinster. Duschen, Essen und wieder traf man sich in der Bar und wir liessen den Abend mit Elias und Alyssa und einer Pizza ausklingen.

Geoffrey Bay, Alma Bay, Rockwallabies

Am dritten Tag trafen wir uns mit Alyssa, um zu schnorcheln. Eigentlich wollten wir dies in der Geoffrey Bay, da dort ein „Shipwreck“ und ein Flugzeugpropeller versenkt liegt. Wir kauften uns eine Tauchkarte (zur besseren Übersicht), zogen uns unsere coolen Stingersuits (Anzüge gegen Quallen) an und warfen uns ins Wasser. Leider war es Hightide (Flut) und zudem noch sehr windig. Die Wellen waren dementsprechend so hoch, dass wir unter Wasser nichts sahen. Also entschieden wir uns in der Alma Bay zu schnorcheln (ein kleinerer, geschützterer Strand). Dort war das Wasser viel ruhiger und wir sahen ca. neun verschiedene Sorten von Fischen. Danach gingen wir hungrig essen, verabschiedeten wir uns von Alyssa (da sie bereits nach Cairns reiste) und gingen danach nochmals zum Alma Bay. Das Wasser stand inzwischen ca. 2 Meter weniger hoch, dafür waren die Wellen umso stärker. Leider hab ich wieder nichts gesehen im Wasser da der Sand zu sehr aufgewirbelt wurde.

Am Schluss vom Tag, gingen wir noch zu den Rockwallabies. Da wir einwenig Futter dabei hatten, kamen viele extrem nahe, so dass wir sie von Hand füttern konnten. Bei einem sahen wir sogar noch das Baby aus dem Bäutel hangeln. Am Abend organisierten wir unsere Weiterreise und genossen den Abend wieder einmal zu zweit.

Koala Village

Am vierten Tag machten wir eine Führung im Koala Village, welches sich in unserem Hostel befindet. Um 10 Uhr gings los. Wir konnten alle Tiere halten, die wir wollten… unter anderem ein kleines Krokodil, eine Schlange, einen seltenen schwarzen Kakadu, Waterdragon und endlich: einen Koala! Yeah! Die Kerlis sind einfach so unglaublich süss und so flauschig! Die Führung dauerte 2 Stunden, danach fings leider an zu regnen und wir machten uns einen entspannten Tag in unserem schönen Bungalow (lesen, bloggen, Kaffee trinken).

Morgen gehts schon wieder weiter nach Cairns. Wir haben uns entschieden Mission Beach auszulassen. Es war ein wahnsinnig toller Ort hier, soviele Tiere, so ein cooler Bungalow… es hat uns hier richtig gut gefallen!

By the way

Wer vor hat auf der Insel ein Auto zu mieten, dem würde ich von den „Tropical Topless Cars“ abraten. Sie sehen zwar (find ich) cool aus – wie Barbie-Cars (Pink, klein und süss) aber die Strassen/Wege sind oft echt richtig kaputt (riesen Schlaglöcher) und damit unzugänglich. Ich würde zwingend einen 4×4 mieten oder die Strecken ablaufen oder den Bus nehmen.

Zur Insel selbst: Die Insel bekam ihren prägnanten Namen 1770 von Kapitän Cook, als dieser an ihr entlang fuhr und dabei der Kompass seines Schiffes verrückt spielte. Die Insel ist etwa 51km2 gross, beherbergt 2100 Einwohner und besitzt über 22 Bays und Beaches. Und hat (wird gesagt) 320 Tage im Jahr Sonnenschein und ist somit der sonnigste Ort in Queensland.

Links

Hostel Townsville: Reef Lodge
Hostel Magnetic Island: Bungalow Bay Koala Village YHA
Tour: Koala Village

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