Von der Nordinsel auf die Südinsel

Wellington

Vor zwei Tagen quartierten wir uns in Wellington ein, gingen einwenig in die Stadt und schlenderten durch die Strassen. Ab und zu gönnten wir uns einen Kaffee oder ein Bier an trendigen Locations. Auf dem Campingplatz trafen wir auf eine Deutsche die alleine durch Neuseeland reist und bereits länger auf reisen ist. Sie meinste sie habe bereits Wörter in englisch im Kopf und nicht mehr auf Deutsch und dass sie beginnt die Sprachen zu mischen und sie diese Leute früher eigentlich gar nicht mochte mit diesem „Slang“. Ich glaube uns geht es nach den neun Monaten dann gleich.

Heute (2.3.) fuhren wir von der Nordinsel mit einer riesigen Fähre nach Picton auf die Südinsel. Schon um 5.45 Uhr klingelte unser Wecker, um halb 7 Uhr waren wir vor Ort in Wellington und checkten ein. Es gibt zwei Anbieter für die Überfahrt – Bluebridge und Interislander. Wir fuhren mit Bluebridge. Es gab leider eine Verspätung von 45 Minuten, der Parkeinweiser meinte irgendwas wegen Buschbränden. Die Fahrt selber war sehr angenehm und dauerte ca. 3.5h. Wir hatten uns fälschlicherweise darauf eingestellt, dann auf der Fähre im Auto zu chillen und frühstücken. Das Dumme war nur: Wir durften gar nicht im Auto bleiben. So verliessen wir einwenig überstürzt unser Auto und hatten dann irgendwie doch alles im Auto vergessen. Egal, die Überfahrt war herrlich, erfrischend, sehr windig und sehr schön. Da wir so früh unterwegs waren, sahen die Menschen rundherum zerknautscht und wuschelig aus. Find ich irgendwie immer ne sehr schöne, angenehme Stimmung. Mit der Fähre ging es mitten durch die Malborough Sounds, eine wunderschöne Umgebung mit vielen kleinen Buchten.

Picton -> Abel Tasman National Park

In Picton angekommen, machten wir uns erstmal ans Mittagessen. Dann fuhren wir los Richtung Abel Tasman National Park. In Havelock (der Hauptstadt der Grünlippenmuscheln) kauften wir uns natürlich auch noch 1 Kilo solcher riesen Muscheln und fuhren dann weiter Richtung Marahai. Unser Zeltplatz hier ist „Marbe Hills Resort“ mitten auf einer Herde voller Schafe, Igel, Fliegen und tausenden Fruchtfliegen.

Was wir gelernt haben:

– Wenn ein Dorf angeschrieben ist mit: „Welcome to Manaia, THE BREAD CAPITAL“ und oben ein riesen Brot ist (wie bei uns die Bratwürste oder Gipfel) bedeutet das nicht zwingend, dass auch eine Bakery vorhanden sein muss… oder dort auch irgendwo Brot angeboten wird…

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