Te Puia

Rotorua -> Matamata
Beim aufwachen plätscherte der Regen sanft auf unser Camperdach und da dachten wir schon: Unsere Pläne fallen wohl ins Wasser. Aber nach dem Sprichwort: „Es gibt kein schlechstes Wetter – nur schlechte Kleideung“ machten wir uns erwartungsvoll auf den Weg zu „Te Puia“, zahlten je 66 NZD Eintritt und liefen im Regen zum „Prince of Wales Father geyser“, „Pohutu geyser“ und „Keruru geyser“. Te Puia in Rotorua ist eines der dichtesten und zugänglichsten Geothermalgebiete der Welt. Der Pohutu Geysir ist der Grösste in der südlichen Hemisphere. Er erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern. Der aus den natürlichen Öffnungen in der Erdkruste aufsteigende Schwefelwasserstoff sorgt dafür, dass ein Geruch von faulen Eiern in der Luft liegt, der allerdings nach ein paar Minuten schon nicht mehr wahrgenommen wird. Hier gibt es nicht nur Geysire sondern auch blubbernde Schlammlöcher und heisse Thermalquellen.

Ausserdem gibt es keine bessere Gelegenheit für eine Einführung in die Werte, Traditionen, Tänze und Gesänge der Maori. So haben wir uns eine solche Aufführung inklusive dem taditionellen Wilkommens- und auch Kriegstanz (Haka) angesehen.

Danach gins weiter in Richtung Matamata, wo das Auenland aus dem Herr der Ringe Film liegt. Unser Campingplatz ist eigentlich ein Parkplatz vor einem Museum, mehr brauchen wir aber im Moment auch nicht. Es ist regnerisch. Hoffentlich wird das Wetter morgen einwenig besser!

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